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Energie und Umweltpolitik

Aussteigen statt Aussitzen!

Die Duisburger GRÜNEN haben auf ihrer Kreismitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag, noch einmal alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Teilnahme an den bundesweiten Mahnwachen zur atomaren Katastrophe in Japan aufgerufen

In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan, Anteilnahme für die Opfer und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass den Opfern bestmöglich geholfen wird und die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, rufen die Duisburger GRÜNEN insbesondere dazu auf, am kommenden Montag (28. März) von 18 Uhr bis 18.30 Uhr am Lifesaver, in der Fußgängerzone Königstraße, im Rahmen der bundesweit stattfindenden Mahnwachen zusammen zukommen.

Gerade jetzt wollen wir weiter Druck auf die Regierung ausüben, um schnellstmöglich aus der Atomenergie auszusteigen! „Das Umweltbundesamt hat ermittelt, dass ein Ausstieg aus dieser gefährlichen Technologie bis 2017 problemlos machbar wäre. Deswegen fordern wir Grünen, einen Ausstieg bis dahin auch durchzuführen“, sagt Matthias Schneider, Sprecher der Grünen in Duisburg. „Es wird immer klarer, dass es sich in Japan um den Super-GAU handelt, also ein Ereignis, bei dem große Mengen radioaktivem Material in der ganzen Region und dann weltweit verteilt werden. Klar ist auch, dass unsere Atomkraftwerke hier in Deutschland nicht sicherer sind. Durch menschliches Versagen, Sabotage oder Materialermüdung könnte eine vergleichbare Katastrophe auftreten, wie in Japan. Deswegen reicht ein Moratorium während der Wahlkampfzeit nicht aus“, so Schneider.

Schlimme Katastrophe in Japan!

Deutschland diskutiert über Atomkraft!

Nach den verheerenden Erdbeben in Japan und den Explosionen an dem Atomkraftwerk Fukushima, ist auch die Angst bei der Bevölkerung in unserem Land deutlich zu Spüren. Die Menschen wollen keine Atomkraft mehr und Sie wollen die Wahrheit wissen, Sie gehen auf die Straße. So trafen sich am gestrigen Montag ca. 250 Menschen (Angaben WDR-Duisburg) am “Life Saver”.  Auch die Duisburger Grünen verurteilen die Atompolitik von CDU/CSU und FDP.  „Es reicht nicht aus,  die jetzt schon störungsanfälligen Meiler wie Krümmel und Biblis vom Netz zu nehmen, wir brauchen eine neue Energiepolitik, die auf Erneuerbaren Energien aufbaut um unseren Kindern keine strahlende Zukunft zu bieten.“  so Carmen Müller Sprecherin des Kreisverbandes der  Duisburger Grünen.

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